OSR Solo - Session 1/... naja 1.
Lang, lang ist's her, aber mittlerweile bin ich tatsächlich dazu gekommen, mich an dem Modul zu versuchen.
Leider waren die Würfel, insbesondere das Orakel nicht auf meiner Seite. Aber lest selbst:
Rogahn und Zeligar sind angeblich in einem fremden Land gefallen. Martin der Mutige nahm diese Neuigkeit zum Anlass, die Feste, die von den beiden erbaut wurde, zu untersuchen. In der Hoffnung auf Ruhm und Reichtum hat er zwei Begleiter, Tom und Aurelius angeheuert und ist mit ihnen aufgebrochen. An einem sonnigen Tag erreichen sie die Stelle, die ihnen als Eingang zur Feste genannt wurde. Auf dem Weg hat Martin zudem zwei Gerüchte über den Ort in Erfahrung bringen können.
Vor der Tür beginnt Aurelius, erste Zweifel an der Rechtschaffenheit ihres gemeinsamen Vorhabens zu äußern. Martin gelingt es nicht, diese Bedenken zu beschwichtigen, auch da er Aurelius rhetorisch unterlegen ist. Als der Kleriker sich gerade aufmacht zu gehen, fällt plötzlich etwas glitzerndes aus einem Baum. Aurelius begibt sich zu der Stelle, an der der Gegenstand zu Boden fiel und erkennt diesen als heiliges Symbol seines Gottes. Er beschließt, dies als Zeichen zu interpretieren, bei der Gruppe zu bleiben, macht aber klar, dass er nur so lange bleibt, wie er glaubt dass Martin und Tom sich rechtschaffen verhalten. Gemeinsam betreten sie die Feste.
Vor ihnen tut sich ein Gang von ca. 10m Länge auf, bevor eine Tür gerade so noch durch das Außenlicht erkennbar ist. Martin zündet eine seiner Fackeln an und führt die Gruppe hinein. Aurelius rät ihm, den Boden vor seinen Füßen mit einem Stock abzutasten, um Fallen ggf. auszulösen, bevor er selbst auf sie tritt. Es gelingt ihm, Martin zu überzeugen, allerdings kommt dieser der Tätigkeit eher schlecht als recht nach. An der Tür angekommen stellen sie fest, dass diese bereits von anderen (vermutlich Abenteurern) aufgebrochen wurde. Über diesen Umstand ist Martin leicht verärgert, da er fürchtet, jemand könnte ihn um seinen Ruhm betrogen haben. Hinter der Tür werden im Schein des hereinfallenden Lichts ein paar Aussparungen in den Wänden sichtbar. Auch eine genauere Untersuchunh der Aussparungen zeigt nichts besonderes, weshalb die Gruppe ihren Weg fortsetzt. In der dritten Aussparung beginnt plötzlich ein Stimmenpaar, wekches sie vor den Gefahren der Feste warnt. Msrtin zeigt sich unbeeindruckt, Tom hingegen wirkt sichtlich eingeschüchtert. Es gelingt Martin und Aurelius, ihren Begleiter zu beruhigen, ein gewisser Restzweifel verbleibt allerdings in ihm. Dieser wird bestätigt als an der Spitze der Treppe, welche auf die Einsparung folgt im Schein der frisch entzündeten Fackel die Überreste eines Kampfes sichtbar werden, der fünf Männer und Frauen das Leben gekostet hat. Martin und Tom fangen an die Leichen zu untersuchen, nachdem sie mit den ersten beiden Körpern durch sind, werden sie allerdings von Aurelius unterbrochen: in einiger Entfernung werden Geräusche hörbar, welche sich in Richtung der Gruppe bewegen.
Schnell versucht die Gruppe, sich in einem der Zimmer neben ihrem Aufenthaltsort zu verstecken, doch beim Betreten eines offensichtlichen Esszimmers wift Martin eine Vase um, die Schritt beschleunigen sich rasant. Nicht nur das, auch der aktuelle Bewohner des Zimmers, ein riesiger Aaskäfer erscheint aus einer dunklen Ecke des Zimmers! Der Gruppe bleibt nichts anderes übrig, als sich zu verteidigen. Als sie sich gerade positionieren wollen, betritt ein Höhlenbewohner das Zimmer durch die Tür. In einem kurzen aber heftigen Kampf muss Martin - betäubt durch das Gift des Aaskäfers - hilflos zusehen, wie seine Gefährten, ebenfalls nach und nach Betäubt von dem Höhlenbewohner niedergestreckt werden. Es gelingt ihm kurzfristig, sich aus der Paralyse durch das Gift zu befreien und in blinder Wut greift er den Aaskäfer an. Es gelingt ihm auch fast, diesen zu töten bevor er erneut betäubt wird und sich der Höhlenbewohner auch seiner annimmt.
So endet das Leben von Martin dem Mutigen auf dem eiskalten Boden von Roghans und Zeligars Esszimmer. Der Aaskäfer wird seine Überreste und die seiner Gefährten beizeiten in seinem Unterschlupf verstauen.
Naja, kommt vor, das ist OSR. Beizeiten, vielleicht sogar bevor Martin verrottet ist, werde ich mit neuen Charakteren einen weiteren Anlauf wagen.
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